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davon trennen können, aber Du ſollſt ſie haben. Die Zei chnung iſt hundert Thaler unter Brüdern werth—“
„Ich bin kein Freund von ſolchem Schacherhandel,“ unter⸗ brach Willy ihn verächtlich,„Sie ſollen ſpäter nicht ſagen, ich
t an⸗ habe Ihre Verlegenheit benutzt, um Sie Ihrer letzten Werke zu be⸗ den* rauben.“
„Wenn ich das jemals ſagte—“ ung⸗„Sie werden es ſagen, ich kenne Ihre biſſige Zunge! Und
für mich hat auch dieſe Zeichnung, aufrichtig geſtanden, keinen ſige, Werth.“ en ſo„Ah— da liegt der Haſe im Pfeffer!“ 3
„Wahrhaftig nicht,“ erwiderte Willy, indem er ſein Porte⸗
feuille aus der Taſche zog.„Ein Kleinigkeitskrämer bin ich nie
von Fſ
bLe⸗„Und Du wirſt Dich erinnern, daß Du mir Dank ſchuldeſt
hin„Was Sie Gutes an mir gethan haben, Auerbach, das wird
6 aufgehoben durch manches Böſe, ich will mich darüber nicht weiter auslaſſen, Sie werden mich verſtehen.“
„Vollkommen, und in dieſem Augenblicke höre ich nicht Dich, mic⸗ ſondern Deine Mutter reden.“ ſerz„Es iſt meine eigene Anſicht,“ erwiderte Willy, während er brin⸗ eine Banknote auf das Bett legte.„Zehn Thaler, es iſt mein letztes, ich gebe es Ihnen, aber ich mache Sie auch darauf auf⸗ nerläi, merkſam, daß Sie nun nichts mehr von mir zu erwarten
haben.“
„Schön, ich werde es mir bemerken, und wenn Du ſpäter in digend Verlegenheit kommſt, ſo hoffe ich Dir das Darlehn zurückgeben n.“ zu können, was dann mit denſelben biſſigen Worten geſchehen ich die ſoll.“
h ihm„Biſſig ſollten meine Worten nicht ſein, ſie enthielten nur s ich Wahrheit, das war ihr ganzer Zweck.“ „Sehr wohl, ich werde Dir ſpäter auch nur die Wohrheit ſagen.“
„Die Wahrheit nehme ich von Jedem an, aber ich verbiete n, ich mir jeden Spott, der nur zu oft in der Hand des Verſuchers nicht eine Waffe wird.“ be⸗„Pah, Dein Herz iſt noch nicht hart genug geworden, warte


