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hätte ſich nicht zu ſcheuen gehabt, vor Sir Lovelace, dem Gouverneur von Neu⸗York, zu treten und zu ſagen:„Gieb mir Deine Tochter zum Weibe!“— aber die Provinz Neu⸗York iſt an die Holländer verloren gegangen,— man ſagt: durch Verrath,— der Gouverneur muß nach Eng⸗ land gehen, um ſich zu rechtfertigen.———„Kann ich, der ich Deinen Vater kenne und verehre, kann ich ihn für einen Verräther der Krone Englands halten?“ ſagte Fran⸗ cis an jenem Morgen im Garten auf Bergenhill,—„und kann es einen Mann im weiten England geben, der dieſes wagen würde; aber wie nimmt er ſelbſt dieſe Sache! welche Gefühle mögen die Seele dieſes ſtolzen, ehrgeizigen Man⸗ nes zerfleiſchen,— und kann ich in derſelben Zeit meine Wünſche gegen ihn ausſprechen? Nein, Arabella, wir wollen dieſe trübe Zeit vorübergehen laſſen,— wir wollen in unſerem gegenſeitigen Verſtändniß glücklich und damit einſtweilen zufrieden ſein.“
So ſprach Francis,— aber ich verſtand ihn noch beſ⸗ ſer, als er ſich in Worten ausſprach,— Francis ſelbſt iſt ſtolz und verſteht den ſtolzen Sir Lovelace zu beurtheilen.
Wir ſahen uns die letztere Zeit unſeres Aufenthaltes in der Provinz ſelten,— mein Vater hatte ſeine frühere Wohnung in der Stadt bezogen,— aber was für glückliche Stunden waren die, welche ich in ſeiner Geſellſchaft ver⸗ lebte. Damals verliebte ſich das Kind in den ſchönen, hei⸗


