Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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dieſer, die Ereigniſſe des heutigen Tages beſchäftigten zu ſehr ſeine Seele, unter denen natürlicher Weiſe das Be⸗ gegnen Arabellens nicht die untergeordnetſte Rolle ſpielte; doch endlich überwand Müdigkeit die Aufregung und er verfiel in jenen Zuſtand von Schlaf, wo die Träume am lebhafteſten ſind. Aber auch dieſer Zuſtand dauerte nicht lange; ein ſehr lebhafter und beunruhigender Traum erweckte ihn, und er fühlte jetzt eine glühende Hitze in ſei⸗ nem Körper, einen ängſtlichen Zuſtand mit Flimmern vor den Augen, es war wohl die Zuliushitze die Hauptur⸗ ſache, und er ſtand auf und ging zum Fenſter, welches er öffnete. Im Fort war es jetzt ruhig geworden, ſelbſt nicht einmal der Schritt einer Schildwache zu vernehmen, wäh⸗ rend doch vor Kurzem noch hier ſehr viel Bewegung herrſchte; es mochten wohl alle nöthigen Anſtalten ge⸗ troffen ſein, und ſelbſt die Wachtpoſten in einen Winkel gedrückt jetzt ruhig ſchlummern. Nur die Bay war un⸗ ruhig bewegt; es war die höchſte Flut eingetreten und da giebt es ſtets einen Kampf mit dem in das Meer ſich drän⸗ genden, mächtig einherrollenden Hudſon und das Rauſchen, Toben, Toſen iſt ein gewaltiges, beſonders in der ſtillen Ruhe der Nacht. Er blickte über die weite wogende Waſ⸗ ſerfläche hin, welche jetzt nicht mehr wie unter Grabestuch⸗ ſchwärze lag, ſondern von einem zweifelhaft grauen Lichte überhellet war. Er öffnete leiſe das Fenſter, um durch ein