Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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nen Muth bei, und ſinge nun Deinen Sterbeſang. Es war, als hätten dieſe Worte neu meinen Stolz angefacht und mit kräftiger lauter Stimme aus voller Bruſt ſang ich ein Loblied Gottes, wie ich es einſt ſeiner Schönheit wegen mir gemerkt hatte, ich ſang es in der Sprache, in der ich es geleſen hatte, es war holländiſch da hörte ich einen gellenden Aufſchrei, und ein großes ſtatt⸗ liches Weib mit einem ſchimmernd weißen Mantel um ihre Schultern geſchlagen, drängte ſich durch den Haufen der neugierigen Zuſchauer durch auf mich zu, ſie ſprang über Holzſtücke und Reiſigbündel ſie ſtellte ſich vor mich hin und blickte mit ſtarrem Auge mich an, es dauerte eine Minute, zwei Minuten, was waren das für Mi⸗ nuten für mich, und doch, welche Erinnerungen erweckte dieſes Weib in meiner Seele, war dieſes Weib mir ein fremdes? nein, hatte ich es je geſehen? oder war es das Gebilde eines Traumes, ſie riß mir das Hleid vom Leibe, ſie war wie in Verzückung wie eine Raſende, und mit einer Stimme, die wie ein Trompetenſchall weithin dröhnte, rief ſie:Ihr wollt ihn tödten, und hier trägt er das Wap⸗ pen der Schildkröte auf dem Arme! Er, ein Sohn der Mohawks, mein Sohn, Namakewa's Sohn! Sie ſank erſchöpft auf einem der Reiſigbündel nieder, aber das kräftige Weib erholte ſich bald wieder und mit

ihren Händen zerriß ſie meine Bande, keiner der Mo⸗ 1858. VII. Van Hoboken. IV. 2