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gerufenen Worte, bevor er die Geſtalt ſeines Freundes und Vertrauten wahrnehmen konnte.
Tomkins war kein Feigling, im Gegentheil, die Natur hatte ihn mit mehr perſönlichen Muth ausgerüſtet, als man gewöhnlich bei Leuten ſeines mehr dem Frieden ſich zuneigenden Standes zu finden gewohnt iſt, als er aber jetzt in der dunklen Felſenhöhle ſtand, und ſich in der Ge⸗ ſellſchaft zweier Schurken erſten Ranges wußte, da war es doch, als vernehme er ſeinen eigenen Herzſchlag und be⸗ merke einiges Beben ſeiner Kniee.„Aber er hat keine Urſache mir ein Leid anzuthun,“ ſuchte er ſich ſelbſt Troſt zuzuſprechen.—„Der alte Räuber Willie ſchwätzte jedoch von einem Bereuen, daß er mich hierher eingeladen habe; er ſelbſt äußerte: außer mir und noch einem, gewiß ſein Vertrauter, darf kein lebender Menſch von dieſer Höhle wiſſen,“ ſo flüſterte ein ängſtliches Gefühl in ſeiner Seele, und er griff raſch nach der einen Piſtole, als er jetzt im dunkelſten Winkel das Geraſchel des Blätterlagers vernahm, und von dorther ihm die Worte zukamen:„Gott v—d— mmich! biſt Du wirklich gekommen, Du Seekalb!“
„Habe ich nicht zugeſagt, zu kommen?“
„Man ſagt öfters etwas, das Einem hintennach reut.“
„Nie das, was man einem Freunde verſpricht.“ „Hm! Freund!— Dummes Wort!“ knurrte der Räuber.


