Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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rothen von einem leichten Bartanfluge umgebenen Mund betrachtete, ſo wußte man es, daß dieſer gern lache und ſtets bereit ſei, Humor und gute Laune auszuſprechen, und dieſes ſonore, kräftige Organ war auch zugleich ſo muſika⸗ liſch, daß man es wußte, daß es im Sturme zu donnern, aber auch zur Zeit der Ruhe ſüße ſpaniſche Canzonetten unter dem begleitenden Saitenklange der Guitarre zu ſäuſeln ver⸗ ſtehe. Er trug das dunkelbraune glänzende Haar von der hohen Stirn zurückgeſtrichen, daß es in üppigen, natür⸗ lichen Locken auf den Schultern wallte, er hatte den ſchwarzen niedern Biberhut in den Nacken zurückgeſchoben, daß die ſchwarze Feder rückwärts hinabhing, ſich mit den Locken vereinend, und die Stirn frei und offen blieb. Seine Kleidung war die eines Kavaliers der damaligen Zeit, mit Spitzen, Treſſen, Schleifen und Litzen beſetzt, ſeine Waffen waren ein Schwert von mittler Länge, und zwei Piſtolen im Gürtel, neben denen überdies noch ein langer Dolch zu bemerken war.

Die beiden Wanderer durch die unebenen, größten⸗ theils bergaufwärts ſich erhebenden Gaſſen des Städtchens, ich kann ihm bei all' ſeiner damaligen Wichtigkeit doch keine andere Bezeichnung geben, da es kaum fünftauſend Ein⸗ wohner zählte, hatten ihren Weg größtentheils ſchweigend zurückgelegt, Mr. Tom Townsend, weil er mit ſchmaler Bruſt begabt, ſich eben nicht mit einem Ueberfluß

1858. v. Van Hoboken. II. 2