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es galt ja der Tochter des Gouverneurs!— Man brachte mich in das Haus, wo mein Vater wohnt, ein Gebäude in gut holländiſchem Styl,— nicht ſo prachtvoll als ihr in Paris wohnt, auch nicht ſo grandios, als mein liebes altes Chateau Hautbrien; aber doch wohnlich, und ſo ausge⸗ ſtattet, als es nur die Würde des erſten Mannes im Staate verlangen kann.— Der Herr Gouverneur war nicht zu Hauſe; ſein Sekretär, ein junger Mann, voll engliſcher Hoheit, die er jedoch ſogleich ablegte, als mich John als Miß Arabella Lovelace vorſtellte, verſicherte, nicht zu wiſſen, wohin er ſich begeben, glaubte aber an eine baldige Zurückkunft. Ich erklärte, in ſeinem Geſchäftszimmer bleiben zu wollen und ihn hier zu erwarten, und bat, mich allein zu laſſen. Man wagte nicht zu widerſprechen. Ich war allein,— ich trat an's Fenſter— ich hatte da eine präch⸗ tige Ausſicht über die Bay, über die waldigen Inſeln, welche in dieſer Bay liegen, aber ich konnte auch in die Stadt hinabſehen, in dieſe kleine Stadt mit krummen Gaſſen, oder beſſer geſagt, ich konnte hinabſehen in dieſes Durcheinander von Holzhütten, Waarenhäuſern, Buden, Vorrathsgewölben, Schuppen,— nur hier und da einmal ein Haus von holländiſchen Ziegeln erbaut, mit lächerlich hohen Giebeln.... ich machte mir einen ſchlechten Begriff von der oft gerühmten Reinlichkeit der Holländer; aber wie ich nach der Hand erfahren habe, konnte es vor der


