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tröſten; in ſeinem Briefe an mich iſt davon keine Erwäh⸗ nung, aber da fand ich auch keinen Grund angegeben, wes⸗ halb ich das Land wo ich geboren und groß geworden, mit der neuen Welt vertauſchen mußte,— es war nur des Vaters Wille, faſt wie Befehl klingend, ausgeſprochen. Nun, als Tochter mußte ich gehorchen, und ſo bin ich jetzt in— Neu⸗York.
Ueber meine Reiſe von Frankreich nach England und von da nach Amerika ſchreibe ich nur, daß ſie eine ſehr angenehme, mir viele Abwechslung bietende war,— das Ausführlichere behalte ich mir vor, Dir, zu einer Zeit, wo ich mehr Laune dafür habe, als einen förmlichen Reiſebe⸗ richt mitzutheilen; doch dieſes muß ich Dir jetzt ſchon ſagen, daß ich es dem guten Henderick Hudſon gar nicht verdenke, daß er bei dem Anblicke dieſer prachtvollen Bay entzückt geweſen war. Du kannſt Dir in der That nichts Schö⸗ neres denken. Es war früher Morgen, als wir von der hohen See durch eine ſchmale Paſſage zwiſchen Felſeninſeln, die„Narrows“ genannt, in die Bay einfuhren. Wunder⸗ volles Waldland zur Rechten und zur Linken, weithin ſich fortſetzend— vor uns die im ſanften Aufſtiege ſich erhe⸗ bende Manhattan⸗Inſel,— in der That: Prächtig!— und doch traten mir Thränen in die Augen,— ich dachte an meine Pyrenäen, an das liebliche Thal zu den Füßen von Chateau Hautbrien, ich dachte an das Meer, wie ich


