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der Lehne des Stuhles ruhte, eine ungefüllte Pfeife hielt. Auf einem niedern Stuhle, in einiger Entfernung, ſaß eine ältliche Frau,— die Aehnlichkeit mit dem Bruder war für den eine auffallende, der ihn in beſſeren Tagen gekannt hatte,— ſie trug eine niedere, weiße, reich ver⸗ kräuſelte Haube auf dem glatt zurückgekämmten, hier und da grau gemiſchtem Haar, Spitzenkrauſe, knappe Ober⸗ jacke, weitfaltigen Rock, weiße Schürze und eine mächtige Außentaſche am Gürtel hängend— ſie war das getreue Porträt einer zierlichen, ſchmucken, reinlichen holländiſchen Haus⸗Vrow, und emſig beſchäftigt mit langen Strick⸗ nadeln, eine weite wollene Unterjacke für ihr Söhnlein zu fertigen. Dieſer, ein hoffnungsvoller Jüngling von Acht⸗ zehn oder etwas darüber, ſaß der Mutter gegenüber; er hatte beide Ellenbogen auf die Kniee geſtützt, die eine Hand war beſchäftigt, die ſanft qualmende Pfeife zu halten, die andere diente, den etwas großen und daher wahrſchein⸗ lich ſchweren Kopf zu unterſtützen, und die kleinen durch die dicken rothen Backen etwas zurückgedrängten Aeuglein waren aufmerkſam auf die Stricknadeln geheftet, die ſich zwiſchen den Fingern ſeiner Mutter in raſcher Bewegung befanden. Die Gruppe war ein Bild, wie wir uns viel⸗ leicht erinnern, ſchon in guten Kupferſtichen geſehen zu haben,— ruhig, leblos,— auch das junge Mädchen, welches an der Seite ihres Vaters ſtand, brachte kein Leben


