Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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den und Weſten die Kolonien anderer Nationen erſtanden, und dieſe mit mehr Energie, als im holländiſchen Blute liegt, nach Ausbreitung des Territoriums und des Handels ſtrebten, da genügte nicht länger mehr der Rath von Ver⸗ trauensmännern, welche Friede, Ruhe und den holländi⸗ ſchen Knaſter über Alles liebten, da bedurfte es eines Mannes, der mit Kraft auftrat und den Muth hatte, jenen Gelüſten nach Ausbreitung Schranken zu ſetzen. Peter Stuyveſant war dieſer Mann, und die holländiſch⸗ weſtindiſche Kompagnie hätte keinen beſſern als ihn zum Statthalter der jungen Provinz ernennen können. Er war ein gerader, ehrenwerther, tapferer und wohlgeſchulter Soldat, der es einſah, was einer Kolonie Noth that, die durch die Schläfrigkeit und Unbeholfenheit eines Van Twiller und durch den Eigendünkel und die Rückſichts⸗ loſigkeit eines Wilhelm Kinft ſo weit herabgekommen war, daß ſie trotz den glänzenden Ausſichten bei ihrer erſten Gründung jetzt ihrem gänzlichen Verfalle ziemlich nahe ſtand.

Der Anfang ſeiner Regierung machte ſich durch eine mehr tolerante Politik gegen die benachbarten Indianer⸗ ſtämme bemerkbar, wodurch er den durch ſeine Vorgänger hervorgerufenen und genährten Haß derſelben gegen die Holländer zu bekämpfen wußte. Dadurch ſicherte er der Kolonie den für dieſe noch am meiſten werthvollen Handel