Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
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Die Liebe! ſagte die Gräfin:dieß Wort wird künftig nicht mehr über meine Lippen gehenz und ihre Sprache, die ich verwerfe, ſoll nicht mehr an mich ge⸗ richtet werden.

Sie erhob ſich bei dieſen Worten; und mit feierli⸗ chem Ernſte auf den fernen Thurm des Kloſters der Be⸗ nediktinerinnen deutend, ſetzte ſie mit dem mächtigen Aus⸗ druck hinzu, der einen unwiederruflichen Entſchluß an⸗ deutet:Seneſchal, es gibt für mich nur noch eine einzige Zuflucht auf Erden ſie iſt dort und nun

auf immer Lebewohl. Das waren die letzten Worte, welche der Graf von

Barres aus Iſolettens Munde vernahm. Wilhelm vermählte ſich nie.

Leopold war lange untröſtlich über den Verluſt ſei⸗ ner Schweſter; aber die Herzogin von Karench, deren reizende Züge ihn an Agneſen erinnerten, fand den Weg zu ſeinem Herzenz ſie liebten und verbanden ſich, und

3 beide verlebten am Hofe von Meran glückliche Tage⸗

Nicette lebte vergnügt mit dem Manne, den ihre Mutter für ſie gewählt hatte. Der Herr von Montolin überlebte die Vernichtung ſeiner ehrgeizigen Hoffnungen nicht lange. Olburg ſtarb verachtet.

Der Seneſchal von Frankreich kehrte zu Philipp⸗ Auguſt zurückz er that Wunder der Tapferkeit in der un⸗ ſterblichen Schlacht von Bouvines;

er krönte ſeine