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Die Fremde, welche, bleich und zitternd, bei der fürchterlichen Erſcheinung hinzuſinken drohte, warf ſich
bei den ltzten Worten in die Arme ihres Bruders. Er
drückte ſie an ſein Herz.„— Komm,“ ſagte er„laß uns dieſen Ort verlaſſen;“ und ihre Hand ergreifend, zog er ſie mit ſich fort.
Arthur, der unglückliche Arthur ſtürzte ihnen nach.
Der ſtrenge Waldburg ſtieß ihn zurück.„Graf von Ra⸗ venſtel!“ ſprach er zu ihm:„entfernet Euch!... alles iſt vorüber. es gibt keinen Arthur mehr für mich noch für ſie.“
Er entfernte ſich, als der Prior ganz verwirrt und auſſer ſich, ſich raſch erhob, ihm den Weg vertrat, und mit leiſer Stimme zu der Fremden ſagte:
„— Nein, ich kann nicht einwilligen.. Ihr dürft dieſe Mauern nicht verlaſſen, bis ich Eure Züge ge⸗ ſehen.. Geheimnißvolles Geſchöpf, welches Monarchen beſchützen! erhebt Euern Schleier. Wenn Ihr diejenige ſeyd, welche mein Herz zu erkennen glaubt, ſo iſt Euch mein Leben geweiht!..
Die Fremde zögerte einen Augenblick und ſchien be⸗ ſtürzt.... Aber plötzlich, als gehorche ſie einer geheimen Stimme und der Bewegung ihrer Seele, lüftete ſie den dichten Schleier, der ihre Züge verbarg, und ſich nur dem
Abt zeigend, ſagte ſie:„ Nun, ſo ſeht mich an.“
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