mußt Monſerrats Gattin werden.“
daß ich verſprochen habe, Don Cſerane Gattin zu wer⸗ den; aber ich will es Euch geſtehen: ich habe lange mein Herz gepruͤft, es fuͤhlt keine Liebe zu ihm.“
„Die Liebe iſt nicht unumgaͤnglich noͤthig, mein Kind. Sollte Don Eſtevan Dir mißfallen?“
„Neinz ich achte ſeinen Charakter, er iſt gut, edel, rechtſchaffen... aber demohngeachtet...“
„Ich verſtehe Alles, meine Tochter.“
„Ihr verſteht mich?“
„Du liebſt einen Andern.“
„Ich glaube es auch, mein Vater.“
„Und wer iſt dieſer Andre?“ 4
„Euer Neffe, Pedro Walls.“—
Der Prieſter runzelte die Stirn und ſeine Zuge verriethen eine ſchmerzliche Unzufriedenheit.
„Paquita,“ ſagte er,„Du kannſt nicht meineidig werden. Erinnere Dich, daß Dein Vater in ſeiner letzten Stunde ein feierliches Verſprechen von Dir er— halten hat und daß es Dir nicht erlaubt iſt, es zu bre⸗ chen. Du darfſt Deine Pflicht nicht verletzen, Du
„Mein Vater, ich habe Euch noch ein Geſtaͤndniß zu machen. Pero hat mich glſehen... mich ge⸗ ſprochen.*
„Und er liebt Dich⸗ 2.
„Erhat es mir geſagt ich habe es gehört.“


