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Drittes Buch: Die Geſchichte des Schloſſes. 237
wunderung erweckt, ſo ſtaune man die Krone des Ganzen an, die alles Uebrige übertrifft: den Runden Thurm; man ſtaune ihn an und nicht bloß von hier aus, ſondern von den Höhen des großen Parks, von den Alleen des Schloßparks, von den Hainen von Eton, von den Wieſen von Clewer, Datchet und Brocas, von den Gärten der Flottenritter— von hundert andern Punkten;— man betrachte ihn bei Sonnenaufgang, wenn das königliche Banner aufgezogen wird oder bei Sonnenuntergang, wenn es geſenkt wird, in der Nähe oder aus der Ferne und man wird zugeben, daß er das Werk eines bewunderungswürdigen Baumeiſters iſt. Aber wir haben Wyatvilles Veränderungen noch nicht vollſtändig betrachtet. Man gehe durch St. Georgs⸗Thor⸗ weg und trete auf den großen Hof, auf den er führt. Man laſſe das Auge umherſchweifen von der innern Seite von Eduard des Dritten Thurm und Georg des Vierten Thor⸗ weg an bis zur ſchönen Vorhalle zu den Privatgemächern des Monarchen, der großen Fenſterreihe des öſtlichen Cor⸗ ridors, den ſtolzen Thürmen des zum Haushalt führenden Thorwegs; den hohen Spitzfenſtern der St. Georgen⸗Halle, dem Thurm am Haupteingange mit ſeinen edelgeformten Fen⸗ ſtern, bis es endlich bei den Stuart⸗Gebäuden und König Johann's⸗Thurm an der Ecke des ganzen Baus ausruht. Die von dem Baumeiſter im Innern angebrachten Ver⸗ änderungen entſprechen jenen an Glanz und Bedeutung. Längs der Süd⸗ und Oſtſeite des Hofes, den wir eben be⸗ ſchrieben haben, iſt ein geräumiger Corridor von fünfhundert und fünfzig Fuß in der Länge angebracht worden, der mit den verſchiedenen Gemächerreihen an dieſen Seiten des Hofes zuſammenhängt; ausgedehnte Veränderungen ſind mit den Haushaltgemächern vorgenommen worden; die Staatszimmer ſind wiederhergeſtellt und neueingerichtet worden; die St. Georgenhalle iſt durch Vereinigung mit der Privatkapelle


