Teil eines Werkes 
7. - 8. Bd. (1846)
Entstehung
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ann.

der

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ſehr übel ablaufen ſehen, Sie wiſſen es auch und ich halte es doch für beſſer, lieber noch einige Jahre kleine Erſparniſſe zu machen, als einen ſo gefährlichen⸗ Schlag zu wagen.

Der Ritter wußte nicht, ob Johann viel ver⸗ langte oder ob er ſich ganz weigerte; er betrachtete

ihn aufmerkſam und bemühete ſich, die Wahrheit in

den Zügen des Wirthes zu leſen; aber das 1 ine und trockene Geſicht deſſelben war wie ein verſchloſ⸗ ſenes Buch.

Johann blieb kalt und ſchweigſam und der Ritter fing an kn verzweifeln.

Sie ſchlagen mir es ab? fragte er endlich.

Wahrhaftig Herr Ritter, antwortete Jo⸗ hann,es drängt mich dazu. Wenn Sie mir wenigſtens ſagten, was Sie zu geben gedenken!

Reinhold lachte und ſchlug ſich gegen die Stirn.

Freund Johann, ſagte er,Sie ſind der ein⸗ zige Deutſche von Geiſt, den ich jemals getroffen habe.. Ich hätte die Hauptſache beinahe vergeſſen. Sie haben, nicht wahr, ſo etwa 50,000 Francs irgendwo gut angelegt 2

So ziemlich.

Nun, die Geſchichte wird Ihnen die tauſend Thaler Zinſen vollmachen. Sie ſehen, daß ich nicht drücke. Die Andern werden gut bezahlt und durch