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muß man es lobend anerkennen, daß bei dem In— grimm, den das ganze preußiſche Militär gegen die Aufrührer hatte, keinerlei Exceſſe gegen die Einge— fangenen vorfielen, ja kein Laut, keine Schimpfreden hörbar wurden, es iſt dieß ein neuer Beweis von der vortrefflichen Disciplin der preußiſchen Armee.
Was Platz fand, wurde einquartiert, und alles andere campirté theils in Raſtatt ſelbſt, theils auf dem Glacis.
Als wir in der Nacht gen Baden zurückfuhren, war es dunkle Nacht, rings ſah man die Wachfeuer brennen, und die vielen Lichter in Raſtatt ſtrahlten hell über der ſchwarzen Häuſermaſſe empor, und ver⸗ banden ſich in glänzenden Streifen mit dem klaren Nachthimmel. Es war, als ſenkte ſich von oben herab ein beſſerer lichter Geiſt auf die Stadt, die ſchon ſo viel erfahren.
Tief unten aber in den finſtern Kaſematten der Feſtung lagen jene, die all' das Unglück herbei⸗ geführt.—
Am andern Tage erſchien aus dem preußiſchen Hauptquartier, Schloß Favorite, nachfolgende Pro⸗ klamation:
„Die Feſtung Raſtatt, die letzte Zuflucht des Inſurgentenheeres, hat ſich geſtern auf Gnade und Ungnade der ſiegreichen preußiſchen Armee ergeben.


