riefen Böning und Lefebre, die Anführer der Freiſchaaren⸗ und Flüchtlingslegion.„Wir,“ ant⸗ wortete ich,„thun unſre Schuldigkeit als Männer von Ehre und opfern uns für unſere Leute.“ Die Uebergabe auf Gnade und Ungnade ward beſchloſſen. Es war ein großer Moment, als die Mitglieder des Kriegsraths mit feſter Hand das Protokoll und muth maßlich damit ihr Todesurtheil unterſchrieben, denn über unſer Schickſal machten wir uns keine Täuſchung mehr, wenn auch einige nicht gerade an den Tod dachten. Ich für meine Perſon war— darauf gefaßt ler und hatte meiner Frau ſchon von Freiburg aus Lebe⸗ wohl geſagt. Ich ſehe ſie noch alle ſo lebhaft vor mir, daß ich ſie malen könnte! Links von mir Tiedema nn, hen rechts Biedenfeld, neben ihm Böning, dann Jacobi, Heilig und die Andern im Kreiſe umher. Von Einigen hat der Sand von Raſtatt bereits das d Blut getrunken..———
Am 23. Juli früh um acht Uhr wurde im all we gemeinen Kriegsrath ſämmtlicher Offiziere, zu welchem von jedem Fähnlein zwei Unteroffiziere und Gemeine tatt beigezogen waren, der Bericht Corvins vorgeleſen. ößer Den Antrag auf Uebergabe machte Tiedemann auch inen zu dem ſeinigen. Ein einziger Soldat oder als ſolcher nri maskirter Volkswehrmann, Strobel, wollte dem 4 Bericht nicht glauben und die Feſtung halten, bis—


