Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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Ich ſchalte hier in beſonderem Auftrage, obwohl eigentlich nicht hieher gehörig, zum Schluß ein Bei— ſpiel der Treue und Klugheit des Hundes ein, die ſich beſonders bei Hunden, die immer beim Militär geweſen ſind, wenn man ſo ſagen kann, auch mili— täriſch äußert.

Am 8. Juli ſchlug die 5. und 8. Compagnie des 20. Infanterieregiments einen feindlichen Ausfall im Vereine mit zwei Füſiliercompagnien deſſelben Regiments, obwohl auch unter einigem Verluſt an Todten und Schwerverwundeten, ſiegreich zurück.

Da ich leider, als zur 6. Compagnie gehörig, die am Morgen erſt von dem anſtrengenden Vor poſtendienſt gekommen war, und deßhalb in Reſerve zurückgehalten wurde, dem Gefecht nicht beiwohnen konnte, ſo bat ich am andern Morgen um die Er laubniß, mit vier Mann das Gefechtsterrain recog nosciren zu können, um nach Todten, Verwundeten und zurückgelaſſenen Waffen zu ſuchen. Das hohe Korn begünſtigte dieſe Abſicht, ich fand jedoch nur noch todte Freiſchärler, die an einigen Stellen zu vier, fünf und acht zuſammenlagen.

Hier fand ich auch eine im Korn niedergedrückte Stelle, auf welcher zwei ältere und ein jüngerer Frei ſchärler nicht weit von einander todt dalagen.

Bei letzterem lag, von einer Flintenkugel durch