Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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damit beſchäftigt, ſich auf's Neue häuslich einzurichten. Alte Bekanntſchaften wurden wieder aufgeſucht, und wie freute man ſich, hie und da einen Bekannten wieder zu finden, den man ſeit dem Ausmarſche nicht mehr geſehen, und von dem man nicht wußte, hatte ihn eine feindliche tödtliche Kugel getroffen, war er gänzlich verſchont geblieben, oder mußte er viel leicht in Novarä oder Pavia verwundet im Spitale zurückbleiben, den Heimziehenden ſehnſüchtig nach⸗ blickend.

Solche Scenen des Wiederfindens und der in nigen Freude, einander glücklich wieder zu ſehen, ge⸗ wahrte man häufig und nicht bloß zwiſchen öſterrei chiſchen Soldaten und Offizieren. Auch ſehr viele von den Einwohnern Mailands drückten dem alten Bekannten, dem heimkehrenden Streiter freundlich die Hand und hießen ihn willkommen.

Das über alle Erwartungen glänzende Reſultat des Feldzuges, ſein mit dem Anfange faſt zuſammen fallendes Ende, und alles, was darüber im Publikum verlautete, grenzte ſo an das Fabelhafte, daß Viele ihren Ohren und Augen nicht trauen wollten, und ſich daher des Gedankens nicht wehren konnten, Ra detzky ſey geſchlagen und auf dem Rückzug begriffen. Man hörte daher von den Bewohnern Mailands hie und da in allem Ernſte die Frage:Aber ſagt mir