30
heraus, alle verwickelten und unklaren Verhältniſſe floh, war es keine leichte Aufgabe, ſich in die Lage Reinhard's zu verſetzen und ihm gerecht zu werden. Ebenſo befremdlich wie die politiſche Uebertreibung des Freundes, muthete ihn das Schwanken, das Zögern deſſelben an, ſich aus einer unhaltbaren, böſer Nachrede und Verdächtigung ausgeſetzten Stellung zu befreien. Er, der Betrachtende, überſchaute vom ſicheren Hafen⸗ damm die tobende See, in der Reinhard mit Wind und Wellen gerungen. Doppelt mußte er ſich darum vor jedem voreiligen Urtheil hüten und die Bemerkung, die der Andere erwartete, behutſam überlegen und ab⸗ wägen. Hatte er überhaupt ein Recht, hier mitzu⸗ ſprechen? Entzieht ſich die Leidenſchaft, noch dazu, wenn Schreck und Gefahr ſie auf's Aeußerſte entzün⸗ det haben, nicht dem Maßſtab des kalten Verſtandes? Wer kann von ſich behaupten, daß er unter gewiſſen Umſtänden nicht noch unkluger gehandelt haben würde, als Derjenige, deſſen Thun er verdammt? Der Han⸗ delnde ſtürmt vor, der Betrachtende ſteht ſtill; bringt die bloße Bewegung des Einen und die Unbeweglich⸗ keit des Anderen nicht in ihrem Geiſte eine grundſätz— lich verſchiedene Weltanſchauung hervor? Noch ſuchte Ottokar nach einer paſſenden Erwiderung auf Rein⸗ hard's Erzählung, die für das ihm bewieſene Vertrauen
n un
danken
pll al „Nim
du bſt ne Trauerſpit Deiner 5t „3ch Geſchiche und jedes zu ſagen verſchieben grifen, un der ihren Thüre.“ „Da⸗ wir, die ſieben U immer, In dieſen er iſt eif doch wür ihm einm heirathe i Wal Einfall


