Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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Hinter dem Hauſe lagen zunächſt einige kreisrunde Raſenplätze mit Figuren und Vaſen von Sandſtein verziert, welche längſt im Sturm und Regen der Jahre verwittert, dazwiſchen neuere Blumenanlagen und an der Mauer ſich entlang ziehend ein von wildem Wein umrankter ſchattiger Gang. Dahinter ſtieg der Gar⸗ ten allmählig faſt terraſſenartig zu dem Walde auf der Spitze des Berges an. Mit ſeinen ſtolzen Tan⸗ nen und Fichten, ſeinen knorrigen Eichen und breit⸗ äſtigen Buchen war dieſer Theil der ganzen Anlage der ſchönſte und maleriſchſte, und je weiter man nach oben hin kam, durch das Aufhören jedes wohlgepfleg⸗ ten Pfades, durch dicht verwachſenes Gebüſch, auch der wildeſte. Offenbar hatte es der Gärtner aufgege⸗ ben, überall auf dieſem weiten, von der Mauer einge⸗ ſchloſſenen Raum die Natur zu zügeln und in die Zucht der Kunſt zu nehmen, er hatte es vorgezogen, ſich zu beſchränken, um in dem Umkreiſe des Hauſes deſto ſchönere und reizvollere landſchaftliche Schönheiten zu ſchaffen.

In jenem einſamen und verlaſſenen Theil des Gartens nun, hart wo er den Wald berührte, erhob ſich das wunderliche Gebäude, das die Bewohner des Hauſes den alten Thurm nannten. Wie ein Wart⸗ thurm mit ſeiner Plattform und Mauerzinnen ragte

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