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Alphonſe hielt die Haͤnde unwillkuͤrlich vor die Augen, und ſtand, als wolle er eine un⸗ heimliche Erſcheinung vor ſich voruͤber laſſen. Da ſagte die weinerliche Stimme der kranken Juliette: Warten Sie doch, lieber gnaͤdiger Herr, ich muß ja vorausgehen. Der Kahn iſt ja noch feſtgebunden.
Du biſt es? rief der Marquis, und ein Gefuͤhl der unbeſchreiblichſten Wehmuth machte dem Grauen, was ihn unwillkuͤrlich kaͤltend üͤber⸗ goß, Platz.
Er ſah das arme Maͤdchen liebreich an, und duldete, daß ſie ſich an ihn hing und viel von dem erzaͤhlte, was ſie zeither gelitten habe. Er ſetzte ſich zuletzt mit ihr auf einen Stein am Ufer. Beide ſahen in den naͤchtig ange⸗ dunkelten Strom. Es war kein Kahn zu fin⸗ den. Juliette verſprach einen zu holen; und als der Marquis ſagte: woher? entgegnete ſie, von meinem Vater. Von dem Todten? laͤchelte Alphonſe. Sie nickte mit dem Kopf und ging davon. Auch er ging. Sein Herz war ſchwer. Er dachte nichts Beſtimmtes, doch die Trauer


