Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 0—

haben, wie dies Volk. Wer hat noch je bezwei⸗ felt, daß Wankelmuth und Treubruch ein unge⸗ wiſſes leicht erſchuͤttertes Geſchick bereiten? Und denkt man hier durch neue Suͤnden die Spur der alten auszugleichen, ſo giebt man nur der Rache ein Doppelſchwerdt in die Hand und

mordet ſich und die Ehre, die vom giftigem

Hauche falſcher Eide erkrankt, und wie ſie auch die Luͤge uͤberkleidet, dennoch da ihr Grab fand, wo ſie neues Leben ſuchte. Es iſt vergebens, man richtet ſich nicht auf, wenn man das Gleich⸗ gewicht nicht in ſich ſelber hat!

Die Worte ſchienen dem Baron ein Ruf von oben. Er ſprang vom Stuhle auf, ging ein paarmal raſch das Zimmer auf und ab,

faßte dann des Grafen Hand, druͤckte und ſchuͤt⸗

telte ſie, heftete das feuchte Auge feſt auf jenen, indem er ausrief: Junger Menſch, Du haſt Worte des Himmels! Gleichen Deine Thaten ihnen auch?

In dieſem Augenblick ward eine Tapeten⸗ thuͤr im Ruͤcken der Anweſenden leiſe und raſch geoͤffnet. Frau von S.. rief der Baron,

nach ſich m gnüͤgen deutlie Sie Graf Nun warte Es g vier In k blaͤhen ſtalt,

Leute verſch beduͤr wan

quis Geſi verſe mäͤge Sie

jagen