Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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— 3— Hin⸗ und Herreiſenden die reichhaltigſten No tizen uͤber die Angelegenheit des Augenblickes eingeſammelt haben werden. Ich bin begierig, durch Sie etwas Beſtimmtes zu erfahren.

Wahrhaftig, mein Herr, entgegnete jener, die neueſten Nachrichten klingen nicht erwuͤnſcht. Grenoble iſt bereits in des Kaiſers Haͤnden und Lyon ſcheint ihm auch zufallen zu wollen.

Scheint ihm auch zufallen zu wollen? wie⸗ derholte der herzutretende Dominique. Mein Gort, welche Urſach hat man uͤberall Treuloſig⸗ keit und Verrath vorauszuſetzen?

Camille machte hier dem Grafen eine kurze, hoͤfliche Verbeugung, mit den Worten: ich habe die Ehre, Sie zu gruͤßen, mein Herr! ihm ſo andeutend, daß die Regeln des Wohlſtandes nie verabſaͤumt werden duͤrfen, und man nicht in ein Geſpraͤch hineinfalle, ohne dieſe Ruͤckſicht zu beobachten, dann ſagte er mit leiſem, uͤberlegenem Laͤcheln: Ich hatte vielleicht Unrecht, mein Herr, einen Fall nur als moͤglich vorauszuſetzen, der, nach aller Wahrſcheinlichkeit, ſchon eingetroffen iſt. Das bisherige dunkle Wetter, ſetzte er