Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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den Hoffnungen ſeines jungen Freundes uͤber⸗ einſtimmten.

Wenige Stunden von Paris begegneten ſie in einem Gaſthauſe an der Landſtraße einem jungen Manne aus dem Gefolge der Praͤſidentin de l'Horme, den Vicomte Camille de Souli⸗ gnac, welcher ſeiner gefeierten Goͤnnerin vor⸗ auseilend, Freunden und Bekannten ihre nahe Ankunft verkuͤnden ſollte.

Der Vicomte war neunzehn Jahr, von kleiner, zierlicher Geſtalt, feiner Geſichtsbildung und einer Wohlgezogenheit, die ſich kaum ſelber traute, ſo leiſe, ſo bewacht und vorſichtig ließ ſie den auftreten, welchen ſie geſchickt auf den neuen Schauplatz der Welt fuͤhren ſollte.

Das ſanfte Laͤcheln, der halbe Blick, das Saͤuſeln der Worte, die nur den Rand der Lippen beſtrichen, der behende Gang, und ein gewiſſes Zuſammenſchnuͤren und Verkuͤrzen der Bewegungen ſollte vor allem den Zoͤgling einer Schule ankuͤndigen, die ſich, frei von den Ein⸗

fluͤſſen kampfluſtiger Heereshaufen und dem Un⸗

geregelten ihrer Sitten, erhalten hatte.