Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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— 167— Ich fuͤr mein Theil traue keinem. Entſetzlich! entſetzlich! fluͤſterte ſie leiſe zwiſchen den blaſſen Lippen.

Aphodiſe ſaß mit naſſen Augen da. Wie gut, ſagte ſie, daß mein armer Vater das nicht mehr erlebt hat! Nun waͤre er doch von Schreck und Gram geſtorben!

Ein jeder hat ſeine Zeit! bemerkte Riſton. Die unſrige iſt wieder da! Nun, gehabt Euch wohl, Dame Magdelene, und ſeht Euch vor, daß ich Euch den Cognac ein andermal nicht ſtuͤrmiſcher abfodere, den Ihr heute meiner be⸗ ſcheidenen Bitte ſo ſchnoͤde und vornehm ab⸗ ſchlugt. Warhaftig, ſetzte er warnend hinzu, hielte ich Euch nicht fuͤr eine kluge Frau, die unrein Waſſer nicht eher ausgießt, ehe ſie reines ſchoͤpfen kann, Ihr waͤrt mir ſo nicht davon gekommen! Aber ich denke, Euer Geſicht wird bald eine andre Miene zeigen, wenn Ihr nur erſt gewiß ſeid, den heiligen Schein abnehmen zu duͤrfen.

Er griff nach ihrer Hand, die ſie ihm mit Empfindlichkeit und Unwillen verweigerte. Drauf