Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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ohne Eitelkeit, ohne egoiſtiſchen Ehrgeiz, die Sache ihres Koͤnigs zu der ihrigen machten, fochten und fielen, zu einem kleinem Haͤufchen zuſammenſchmolzen, Heerd und Waffenlos um— irrten, von Tauſenden verhoͤnt, von vielen ver⸗ kannt, dem eignem Vaterlande fremd wurden, und nie aufhoͤrten, Gott und dem Recht zu die⸗ nen! Wahrhaftig, ſetzte er etwas heftig hinzu, Frankreich hat nicht Thraͤnen genug, fuͤr das ſchuldloſe Ungluͤck! es ſoll die Verirrten be⸗ mitleiden, ohne ihre Sache zu der ſeinigen zu machen!

Meine Agnes, er ſahe ſo edel in ſeinem unwilligem Ernſte aus, daß ich die Augen ſenkte, ohne ſogleich zu antworten. Nach einer Weile faßte ich ihn ſanft bei der Hand, und ſagte im Gefuͤhl inniger Theilnahme: Ach mein Herr,

zweifeln Sie nicht, daß ich mit Ehrfurcht auf

das Opfer ſo großer Anſtrengungen zuruͤckſehe, und es oft ſchon im Stillen betrauerte, dieſe nicht durch beſſern Erfolg gelohnt zu wiſſen. Der Baron laͤchelte angenehm. Ich glaube Ihnen, ſagte er. Ihr Gefuͤhl fuͤr ſittliche Wuͤrde

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