Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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Muͤhe,

ſondets chmalen

„ allein uttheile,

Weißt ganzes ger ge⸗ ſchuͤtte⸗

von dem verraͤtheriſchem Spiel der Welt abwen⸗ det, und in ſeine Einſamkeit zuͤruͤckgeht! Denkſt Du ihn Dir, ohne daß ſich Dein Geiſt dehnt, Dein Herz ihm zufliegt? O meine Liebe, wie oft erroͤthe ich in der Seele derer, die er begei⸗ ſtert, die er in die Flammen ſeines Ruhms ge⸗ huͤllt, zur Nachwelt getragen hat! Wie halten ſie es in einem Leben aus, das ihnen bei jedem Schritt ihre Treuloſigkeit vorwuͤrft? Sie muͤß⸗ ten vergehen, faͤnden ſie nicht das Mittel, ſich in der Herabwuͤrdigung ihres verlaſſenen Herr⸗ ſchers zu entſuͤndigen. Es iſt zum Entſetzen wie der Trotz mit dem Frevel waͤchſt! Alle tra⸗ gen jetzt den Kopf ſo hoch, und ſehen aus, als haͤtten ſie ihren Weg allein gemacht, wenn wir gleich wiſſen, auf weſſen Schultern ſie ſtanden, als ſie den gewagten Sprung, von einem Thron zum anderm verſuchten. Liebes Herz, wenn die Beſtochenſten eingeſtehen muͤſſen, Treuloſigkeit koͤnne keine Buͤrgſchaft fuͤr verſprochene Treue gewaͤhren, weßhalb ſchmaͤhen ſie die feſte, un⸗ wandelbare Geſinnung, welche ehe alle Bande, auch die liebſten und theuerſten, als das gege⸗