Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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Herrn und Diener gleich wohl gelitten, oͤfters um den Erſtern bis ſpaͤt in die Nacht hinein. Das Kind iſt klug, es ſieht und hoͤrt und weiß zu erzaͤhlen. Kindergeſchwaͤtz! brummte jener. Gut genug, ein naſeweiſes Ding, wie Eures Nachbars Tochter zu unterhalten.

Juliette meint Ihr? fiel die Alte ein. Gut, gut, laͤchelte ſie ſchlau, die verſieht jetzt des Va⸗ ters Geſchaͤfft, waͤhrend der arme Mann nur von ſeinen ſteifen, unbeholfenen Beinen weiß, und ſie nicht aus Decken und Kiſſen herauszie⸗ hen darf. Aphodiſe weint um den Braͤutigam, und ertraͤgt des Kranken graͤmliche Laune mit Ergebung. Ei die flinke Iunliette, ſetzte ſie hin⸗ zu, die iſt aus anderm Stoff geformt! Die ſcheuet nicht Muͤhe nicht Gefahr, die nimmt es mit guten und ſchlimmen Geiſtern, mit Sturm und Nacht, auf ſchwankendem Kahn, zwiſchen Klippen und verrufenem Gemaͤuer, mit Tod und Teufel auf, die iſt eine andre Jeanne d'Arc. Spaͤt Abends wirft ſie die Netze aus, und zwi ſchen durch ſchifft ſie verraͤtheriſche Geſellen, vom linken zum rechten Seineufer hinnuͤber.