Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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weichen. Gabriele hat der Graf aufs Gewiſſen. Das iſt einmal wahr!

Der Arzt ſeufzte. Ich bin ein ernſthafter Mann, fuhr jener fort, ich lebe fuͤr mich, be⸗ kuͤmmere mich um die ganze Welt nicht, und mochte niemals von den Schoͤppenſtaͤdtern da unten viel wiſſen. Wer mit Fuͤrſten und den Großen der Erde verkehrte, laͤchelte er ſelbſt zufrieden, indem er ſich bequem in die Polſter zuruͤcklehnte, der hat wenig Gemeinſchaft mit Leuten der Art. Allein, fuhr er fort, es kommt auch dem Unzugaͤnglichſten zu Zeiten Eins und das Andre zu Ohren, was haͤßlich klingt und Aergerniß giebt. Dem jungen Cavalier Nun! dem verdanke ich's juſt nicht, wenn er umherſchleicht und die Sprengel aufſtellt. Wer ſich fangen laͤßt, der ſitzt drin. Aber die alte Naͤrrin und die junge! Sie haben's jetzt alle beide.

Ja wohl! ja wohll beſtaͤtigte der Arzt.

Und, die Wahrheit zu ſagen, fuhr der An⸗ dre fort, der Graf wird es auch buͤßen. Der