Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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blicke außer Faſſung braͤchte. Nir iſt es mehr als einmal aufgefallen, wie haͤufig tiefere und reichere Gemuͤther gegen dieſe ſtolze Armuth zuruͤckſtehen muͤſſen, was es ihnen koſtet, Herr ihres Ueberfluſſes zu werden, und wie der ange⸗ erbte Zepter in ihrer Hand zerbricht, deſſen Split⸗ ter jene haushaͤlteriſch aufnehmen, um das große Reich der Meinungen damit zu regieren.

Nimm gleich Maria und Eliſabeth! die Weltgeſchichte iſt doch am Ende auch nur ein altes Weib, das Worte hat, und keine Gedan⸗ ken!

Alle Menſchen haben ſolche innre und aͤußre Weltgeſchichte. Und geſprochen oder geſchrieben, das Bild ward im Augenblick tauſendfach nach⸗ gepraͤgt. Mutheſt Du der Phantaſie zu, heraus⸗ zugeben, was ſie beſitzt?

Was ich mit dem allem will? wie ich da⸗ rauf komme? Mein Gott, dergleichen Bemer⸗ kungen draͤngen ſich Einem zu Dutzenden auf!

Sieh dieſe Franziska, ſie zerreißt ſich, und wirft die Fragmente ihres vollen, gluͤhenden Innern den Menſchen unverſtaͤndlich hin, weil

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