Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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zende bage, de angelegt

den wolen.

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Es iſt mit ſeinen Umgebungen eine verkoͤrperte Idylle; es fehlt ihm auch keins der Ingredien⸗ zen zu einer maleriſchen, entzuͤckenden Land⸗ ſchaft, der Art, daß am Ende jede Phantaſie⸗ Landſchaft an Thale erinnert. Von hier geht's nach der ſchon im Eingang des Thals der Roßtrappe liegenden Weißblechhuͤtte, und nun auf einem ſchmalen, ſich durch dichtes Laubholz windenden Fußſteige, einem wahren Suͤnden⸗

wege, ſo lieblich iſt er, nach den Verderben drohenden Abgruͤnden. Nicht eher kommt man in's Freie, als bis man auf der Felſenzunge ſteht, die in den gewaltigen Felſenkranz hin⸗ einlaͤuft, der ſie auf drei Seiten umgiebt. Un⸗ ſichern Schrittes geht man vorwaͤrts, waͤhrend feindliche Daͤmonen aus dem Abgrund hinauf⸗ winken; das uͤberraſchte Auge ſucht vergebens nach einem Ruhepunkt, nach einer Wehr, und mit ſteigendem Herzklopfen und immer trunk⸗ nern Blickes ſchleicht man uͤber die gefaͤhrlichſte

Stelle, die nur drei bis vier Fuß breit iſt, fort, und ſteht an der rieſengroßen Roßtrappe, die kluge Leute fuͤr unaͤcht halten und mit wichtiger Miene ein Spiel der Natur nennen, waͤhrend die fromme Einfalt ſchuͤchternen Au⸗ jes nach dem gegenuͤber ſtehenden Felſen blickt,