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Unſerm Regimente wurde die Ehre zu Theil, jenes eroberte Geſchuͤtz zu bewachen. So wie es das erſte in der Stadt geweſen war, ſo hatte es auch groͤßtentheils dieſes genommen. Selbſt die Einwohner Leipzigs wußten das und zeigten laͤchelnd mit Fingern auf unſre weißen Kragen, woran wir ihnen kenntlich ge⸗ worden waren.
Die Menge der Gefangnen, die Verwun⸗ deten mitgerechnet, belief ſich im Ganzen auf 30,000 Mann, unter ihnen mehrere Generale, s. B. der General Regnier, der von einem Jaͤ⸗ ger unſers Regiments gefangen genommen wurde. Obwohl dieſer gewiß dafuͤr eine ange⸗ meſſene Belohnung verdiente, ſo waͤre ihm die⸗ ſelbe doch faſt entzogen worden. Er riß nehm⸗ lich den General vom Pferde und in der Hitze ihm ſeine Ehrenzeichen ab. Das Pferd nahm ein andrer Jaͤger und der General wurde Ver⸗ wundeten, die eben zuruͤckgingen, uͤbergeben. Wahrſcheinlich fuͤhlte er ſich hierbei ſehr un⸗ wohl, weil er in Gefahr war, gemißhandelt zu werden. Er begab ſich alſo in den Schutz eines voruͤbergehenden Offiziers, was jene Ver⸗ wundete zuließen, weil ſie ihren Gefangnen nicht kannten. Der Offizier brachte ihn darauf


