Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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lagen gedraͤngt voll; aus allen wehten weiße Tuͤcher herab und ein rauſchendes Lebehoch em⸗ pfing uns. Vor uns die fliehenden Feinde, uͤber uns die jubelnden Einwohner, ſo ging es im Trabe vorwaͤrts. Wer, der dieſen Augenblick erlebte, mag und kann ihn vergeſſen, wer ihn aber auch ſchildern! Freudetrunken eilten wir ſogleich aus einem andern Thore hinaus, dem Feinde nach, der noch nicht ganz gebaͤndigt war. Aber alle Regimenter loͤſten ſich jetzt auf. Ruſſen, Schweden, Preußen und Oe⸗ ſterreicher, Alles wogte durch einander. Da traf es ſich denn, daß Ruſſen auf Oeſterreicher, dieſe auf die Schweden ſchoſſen, weil Jeder den Feind ſuchte und durchaus ſchießen wollte. Wie manche Patrone iſt hier umſonſt verknallt worden! Man war in dieſem Gedraͤnge ſei⸗ nes Lebens nicht ſicher, obgleich vom Feinde nichts zu ſehen war. Graͤnzenlos war die Ver⸗ wirrung. Einige hundert feindliche Reiter haͤtten dieſen ganzen Knaͤul niederhauen und zerſprengen koͤnnen, weil Jeder dem Andern hinderlich war. Auch ſtuͤrzten ſechs bis acht franzoͤſiſche Kuiraſſier auf den Haufen los und trieben ihn horribile dictu wenigſtens drei⸗ bis vierhundert Schritt zuruͤck. Da be⸗