12—
lohr. Was dich damals wachend und traͤu⸗ mend verfolgte und den Zorn des ſtrengen Kantors auf dich lud— iſt das jetzt ver⸗ ſchwunden? Waren es nur kindiſche Traͤume, oder Weiſſagungen und Vorahnungen?— Ich ſchämte mich vor mir ſelber, ſchon ſo lange gezoͤgert zu haben. So Viele waren ſchon hin⸗ geeilt auf die Bahn wahrer Ehre; ich hatte unterdeß daruͤber philoſophirt, doch feſt ſtand der Entſchluß, nicht ſchlechter, als ſie zu ſeyn, und ſie den Lorber erringen zu laſſen, waͤh⸗ rend ich den Cornelium Nepotem triebe. Allein nun erſchien mir im Geiſte mein al⸗ ter Vater, der ſeinen Stab, ſeine Stuͤtze in mir zu haben glaubte, und bat mich, keinen
zu raſchen Entſchluß zu faſſen, und ein Brief
von ihm rechtfertigte auch dieſe Furcht. Nun ſah ich die vielen Thraͤnen meiner Mutter, der ich der Einzige war, die nur in mir lebte— ach! und ich wußte es, an ihr keine ſpartani⸗ ſche Mutter zu haben. Das alles fiel mir be⸗ laſtend auf's Herz und ſchwaͤchte meine Be⸗ geiſterung, die uͤberdies von außen keine Nah⸗ rung erhielt. Nun ſiel mein Blick auf mich ſelbſt. Unter Buͤchern herangewachſen, war ich, wenn gleich geſund, doch ſchwach und
ankräft eine Lu ſer Am ſcmale
ſtirenz
der Wi⸗ gehen;
ſoll ein ſt. 4 ſchlafen Stroh, Bequen dir ſcho und S. tägliche haſt du werden dem Er Verſtan dem K ſer ſey che al „Bleil, kannſt ger wi
iigen e


