Teil eines Werkes 
1. Theil (1814)
Entstehung
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lia erſcheinen wuͤrde, frei zu ſeyn. Aber zu ſeinem großen Verdruſſe, ſagte ihm Herr Ruſ⸗ ſel, der gerade eintrat, als er den zweiten Tanz beendet hatte, daß Lady Julia gar nicht auf den Ball kommen werde, weil ſie ihrem Bruder Geſellſchaft leiſte, der ſie hierum gebe⸗ ten hatte. Der arme Vivian war gezwun⸗ gen, die ganze Nacht hindurch Lady Sarahs Taͤnz er zu bleiben. Als er ihr die Hand reich⸗ te, um zur Abendtafel zu gehen, geſchah es, daß ſie durch das Gedraͤnge in einem Vorzimmer aufgehalten wurden, wo man Leuten von min⸗ derer Klaſſe erlaubt hatte, Zuſchauer des Feſtes zu ſeyn. Hier hoͤrte Vivian eine Pachters⸗ frau ihre Nachbarin fragen:Wer iſt Jener, der dort der Lady Sarah die Hand gibt? 4 Wie, ſagte die andere,Sie wiſſen das nicht? Das iſt Herr Vivian vom neuen Schloſ⸗ fe, der ſie naͤchſtens heirathen wird. Deßwegen iſt er hier, denn ſie ſind ſchon ſeit der Zeit der Wahlen an einander verſprochen.

Dieſe Aenßerungen brachten im Geiſt un⸗ ſeres Helden große Verwirrung hervor; ſie er⸗ weckten darin eine Menge Beobachtungen, die er gerne haͤtte ſchlummern laſſen. Sollte man glauben, daß ungeachtet der Ermahnungen ſei⸗