Teil eines Werkes 
3. Bd. (1870)
Entstehung
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munterfarbigen Halstücher endlos zu lockern, nahm dabei freilich von Tag zu Tag bedenklich zu, und übelwollende Leute meinten, er fürchte einmal unverſehens am Galgen zu hängen. Er ſelbſt betheuerte indeſſen, gleich ſeinem Vater und Großvater als würdiger Hundertjähriger in ſeinem Bette ſterben zu wollen. 6 Vielleicht hätten ſeine fröhlichen Mienen höchſtens Dimitri Cerigotto beſchämt, denn ſeit dieſer weichherzige junge Mann Betſy Smithfeld in ein Kloſter eingekauft

hatte und ſeitdem er auch über die Sorge hinaus war, daß

Theophila's Herz um ſeinetwillen brechen werde, erſchien ihm die Welt wieder wie ein ewig blühender Roſengarten. Ihn ſelbſt hätte die Gleichnißjägerin Jadwiga wahrſchein⸗ lich ſeinem Umfange nach einem Kürbis verglichen, ſeiner Betriebſamkeit nach mit einer Lilie auf dem Felde. Aber Phiniki war nie mit ihm zufriedener geweſen, und der alte Cerigotto hatte ſich wieder vollſtändig in das Bewundern ſeines ſeltenen Sohnes hineingelebt. Geſtorben von allen denen, welche vor zehn Jahren zu der gräflichen Familie noch in irgend einer engeren oder weiteren Beziehung ſtanden, war nur Algernon, deſſen ſchwache Bruſt ſchon zu Mrs. Boodle's Zeiten Beſorgniſſe erregt hatte, und ebenſo die junge Wahr⸗ ſagerin von Vauxhall, die, obſchon von Theophila mit der ganzen Hingebung einer ehemaligen Patrick⸗Schweſter