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„Um Lauberhütten,“ ſagte Zipora,„war ich ſechszehn Jahre alt“.
„uun wann haſt du geheirathet?“
„Fünf Tage nach der langen Nacht“.
„Vor zwei Jahren?“
„Nein, vor drei Jahren“.
„Und haſt du Aaron damals gern gehabt?“
Zipora ſah Boleslaw groß an; ſie war, wie die meiſten Jüdinnen ihres Standes, viel früher verheirathet worden als ſie wußte, was Neigung ſei.„Ich war doch erſt dreizehn Jahre,“ ſagte ſie faſt verlegen.
Boleslaw ſchwieg einen Augenblick. Sie that ihm leid und er ſah dennoch in dem Auseinanderlaufen dieſer beiden heimathverſchlagenen Kinder Iſraels weder für Aaron noch für Zipora einen Segen.„Vielleicht thuſt du ihm doch in einzelnen Dingen Unrecht,“ begann er von neuem;„denk' einmal nach; wie kannſt du zum Beiſpiele über Einſperrung klagen, während Aaron dir geſtattet auf offener Straße Tauben und Eichkätzchen feilzuhaben?“
Die habe ſie nicht feil, lautete die Antwort.
„Und was ſollen ſie denn hier?“ fragte Boleslaw, „wem gehören dieſe Tauben?“
„Mir“.
„Seit wann?“
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