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Blackman das Bewußtſein ſeiner ſchutzpflichtigen Stel⸗ lung, ging Beiden die Ahnung auf, daß ihrer knaben⸗ haften Freundſchaft etwas Anderes, etwas weit Anderes folgen werde. Als die letzte Seite zu Ende war, ſaßen ſie in ihrem Heuwinkel eine gute Weile ſtumm neben einander; Jadwiga's Kopf hatte ſich an Blackman's Schulter gelehnt; er hielt ihre beiden Hände und ſtarrte gerade vor ſich hin, als wolle er das hoch— geſtapelte Heu durch⸗ und durchblicken. Allmälig tropfte etwas auf ſeine Hand herab, denn Jadwiga dachte an des Vaters Brief und begann erſt jetzt die ſchlim⸗ men Vorbehalte deſſelben ganz zu faſſen. Aber Black⸗ man merkte nichts von den fallenden Tropfen. Er athmete ſchwer, wie von einem großen Gedanken er⸗ füllt und nur noch nicht im Stande, ihn in Worte zu faſſen.
Endlich litt es ihn nicht mehr auf dem engen Platze. Er ſprang auf, ließ auch Jadwiga aufſtehen, wollte fort, kam wieder, zerzauſte das Heu, zupfte ſich an dem faſt noch unſichtbaren Barte, trat vor ſie hin, gab ihr einen derben Kuß und brach ganz zuletzt in die Worte aus:„Heute reite ich auf Achten.“
Jadwiga blickte ihn durch ihre Thränen mit plötzlich wieder zum Lachen umgeſtimmter Miene an.


