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krankt waren und der Circusdoctor dem jetzigen Hafer Macpherſon's die Schuld zuſchrieb, ſo machte ſich Mr. Blanqui nach jener Maierei auf den Weg und erlaubte Jadwiga und Blackman, ihn zu begleiten. Der Schotte erwies ſich indeſſen als ein ſehr empfindlicher und dabei ungewöhnlich raſch handgreiflicher Mann. Nach kurzem Wortwechſel boxte er Mr. Blanqui aus der Scheuer und endlich auch vom Hofe herunter, rächte ſich für Alfred Blackman's kecke und erfolgreiche Einmiſchung, indem er Mrs. Macpherſon, ſeine handfeſte Gattin, gegen Jadwiga ausrücken ließ, und ſchüttete zu guter⸗ letzt, nachdem die drei Kunſtreiter fechtend ihren Rückzug angetreten hatten, vor den zuſammengelaufenen Leuten eine ſolche Fluth von Schmähungen über das ganze Kunſtreitergewerbe aus, daß Jadwiga vor Beſchä⸗ mung und Verdruß am liebſten in die Erde geſunken wäre.
Am nächſten Tage hatte ſie das Eine wie das An⸗ dere freilich ſcon verwunden. Dagegen verſchwor ſie ſich, je wieder mit irgend wem aus Mr. Prescott's Truppe Luſtpartieen zu unternehmen.„Als ob wir Zwei überhaupt noch Geſellſchaft brauchten!“ ſagte ſie zu Alfred Blackman;„Du haſt Dich geſtern ſo brav be⸗ nommen, daß ich jetzt bis ans Ende der Welt mit Dir ziehen wollte, ohne mich im mindeſten zu fürchten.
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