Teil eines Werkes 
4. Theil (1828)
Entstehung
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der ſeines Ruhmes, indem ſie ihm Thaten andichteten, die in Amerika noch keiner zu verrichten das Gluͤck hatte. Es war dieß nicht das Land der Alexander und Napo⸗ leons.

Die Laufbahn Washingtons begann zu einer zeit, wo man gewoͤhnlich noch mit Vorbereitungen fuͤr den Lebensberuf beſchaͤftigt iſt. Ehe er muͤndig geworden war, wurden ihm in der Provinz, die ihn gebahr, ſchon ſehr wichtige Geſchaͤfte anvertraut, und ſelbſt ſchon in dieſer fruͤhen Lebens⸗Periode hat er die Charakterſtaͤrke, Biederkeit, Klugheit, Uneigennuͤtzigkeit und Menſchlich⸗ keit gezeigt, die ihn bis in das ſtille Grab begleitete, wo ſeine theure Aſche ruht. Eine beſcheidene aber impo⸗ nirende Wuͤrde war uͤber die Perſon und den Charakter des auſſerordentlichen Juͤnglings verbreitet, wodurch er ſich bei den ſpaͤteren Ereigniſſen ſeines Lebens auszeich⸗ nete. Seine Laufbahn als Krieger war beſchraͤnkt gewe⸗ ſdn, als Staatsmann hatte er keine Gelegenheit gehabt, ſich Auszeichnung zu verſchaffen, und doch in der Stunde der Noth richteten ſich auf ihn vertrauensvoll die Blicke der Nation, und der Congreß der Union, aus Maͤnnern aus verſchiedenartigen fernen Provinzen beſtehend, for⸗ derte ihn allgemein auf, den Oberbefehl uͤber die Heere zu uͤbernehmen. Der Einfluß ſeines Charakters hatte ſich ſtillſchweigend uͤber die weiten Laͤnderſtrecken verbreitet, deren Schickſal ſeiner Leitung anvertraut wurde. Nicht durch Raͤnke ward ſeine Erhebung zur Gewalt entwuͤr⸗ digt, und nicht durch Mißbrauch hat er die Uebung der⸗ ſelben geſchaͤndet. Die Zeiten heiſchten es, daß ein Volk, fuͤr ſeine Rechte beſorgt, wie keines, ſein Schickſal gro⸗ ßen Theils in die Hand eines Einzigen niederlegen ſollte: ruhig, leidenſchaftlos und weiſe war ſeine Wahl und edel ſein Vertrauen, das freundlich aütgenommen und herr, lich gelohnt wurde!

Nicht mit kriegeriſchem Stolz und mit der ungezä⸗