Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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ling Sterling*) zu bezahlen hatte. Dieß war freilich wohlfeiler als gewoͤhnlich, aber der Ueberfahrts⸗Lohn von New⸗York bis Albany(das Eſſen mit eingerechnet) ſchwankt zwiſchen 2 4 Dollars, je nachdem man Be⸗ quemlichkeiten verlangt. Fuͤr die niedrigſte der angege benen Summen reist man beſſer als in einem europaͤi⸗ ſchen Boote, und fuͤr die hoͤchſte, wenn gerade kein uͤber⸗ maͤßiger Andrang von Leuten iſt, niit einer Bequemlich⸗ keit, die an's Unglaubliche grenzt.

Das Erſte, was an einer amerikaniſchen Tafel auf⸗ faͤllt, iſt die vielleicht uͤbergroße Menge der Speiſen, die aufgetragen werden. Die Gaſtwirthe wiſſen, daß ein

Reiſender nur eine gewiße Quantitaͤt zu ſich nehmen

kann, und ſcheinen ſich um die Qualitaͤt der Artikel, von denen er ſich vorlegt, gar nichts zu fuͤmmern. So wer⸗ den Fiſche, Wildpret und Fleiſch in ſtarken Portionen ihm vorgeſetzt, und er hat nun die Auswahl; was er uͤbrig laͤßt, wird ſtillſchweigend abgetragen, und nur fuͤr das, was er genoſſen hat, Bezahlung gefordert. Natuͤr⸗ lich iſt der Preis und die Guͤte des Fleiſches, ſo wie die Art der Zubereitung in den verſchiedenen Theilen dieſes großen Landes ſehr verſchieden. In den aͤlteren Staa⸗ ten, namentlich in der Naͤhe großer Staͤdte, lebt man in den Gaſthaͤuſern theurer, als im Binnenlande, wenn gleich die Rechnungen bei weitem nicht ſo ſtark ſind, wie in Europa. Reiſende Auslaͤnder gehen jedoch haͤu fig fehl, weil ſie nicht die gehbrige Wahl zu treffen wiſſen..

Die Poſthaͤufer ſind gewoͤhnlich die beſten Gaſthoͤfe, man rechnet ſie aber haͤufig zu den ſchlechteſten. Wer mit einer Landkutſche reist, muß gewoͤhnlich mit der Koſt vorlieb nehmen, die er im Poſthauſe findet. Eigentliche

*) Ungefaͤhr 8 Groſchen ſaͤchſich, odex 36 Kreuzer rheiniſch. A. d. U.