verſaͤumen ſollten, Einſichten zu gewinnen, die in Kurzem von Nutzen werden duͤrften.
Vielleicht taͤuſchte ich mich, wenn ich dgſanbe, daß dieſer Brief Sie anziehen werde, doch iſt er immerhin merkwuͤrdig da er die Anſichten eines ganz unbefangnen und in jedem Falle unterrichteten Amerikaners enthaͤlt, Auch mag es als eine Art von Einleitung zu meiner abgeriſſenen Correſpondenz dienen, deren zerſtreute Bruch⸗ ſtuͤcke bei unſrer regelmaͤßigen Zuſammenkunft nach drei Jahren geſammelt werden ſollen, wenn ſie etwa an einem truͤben Decembertage in Paris einige Aufbeiterung ge⸗ waͤhren koͤnnen.)
Verzeihen Sie, daß ich das aufgehende Geſtirn des Weſtens dem abnehmenden Monde ihrer Tuͤrken vorziehe. — Sdeben Sie wohl!
2
₰
Zweiter Brief.
An den Baron von Kemperfelt,
Capitain in niederländiſchen Dienſten.
1 Auf der See, im Auguſt 1824.
Da ich weiß, daß Sir Edward in Rom mit Ihnen zuſammengetroffen iſt, ſo darf ich vorausſetzen, daß Sie mit der Abaͤnderung meines Planes, ſo wie mit dem neuen Reiſegefaͤhrten, mit welchem der Zufall mich zu⸗ ſammengefuͤhrt hat, bereits bekannt ſind. Von allen Mitgliedern unſrer Geſellſchaft haͤtte ich Sie, lieber Baron, am gernſten zum Begleiter bei dieſer weiten
*) Man ſehe die Beilage 1. am Ende des Bandes.


