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große Antonius war's, geprüft durch ſo viel Kaͤmpfe gegen der Hölle Macht. Ich wollte zu ihm ſprechen— doch er rief, immer vorwärts ſchreitend:
„Ich habe Elias, ich habe in der Wüſte Jo⸗ hannes geſehn, Paul ſah ich in einem Paradieſe!“
„Er eilte fort, den ganzen Tag harrte ich ſeiner Wiederkehr— er kam des andern Tages erſt zurück, ſeine Thränen ſtrömten.
„Mein Sohn,“ rief er mir nahend„der Se⸗ raphin weilt nicht mehr auf der Erde. Kaum hatt' ich von dir geſtern mich entfernt, da ſah ich, in einem Chor von Engeln und Propheten, Paul, in weißem Stralenlicht verklärt, zum Himmel ſteigen. Icheilte auf des Berges Gipfel; den Heiligen erblickt' ich dort auf den Knieen liegend, erhabnen Haupts, die Arme zum Himmel ausgeſtreckt. Er ſchien noch zu beten und— war nicht mehr! Meine Hand grub mit des Löwen Hülfe, der ihn genährt, ſein Grab, ſein Kleid aus Palmenblättern iſt mein Erbe.“
„So ſchilderte Antonius mir den Tod des erſten der Anachoreten. Wir traten unſern Weg nun an; und kamen zu dem Münſter, wo unter Antonius Lei⸗ tung ſich die Kämpferſchaar ſchon bildete, deren Ero⸗ brungen mir Paul verkündete. Ein Einſiedler führte
mich nach Arſinbe; bald zog ich mit Kaufleuten aus
Ptolemais weiter. Bei meinem Zug durch Aſien, verweilt' ich an den heil'gen Stätten, dort fand
ich die fromme Helene, die Gattinn des Conſtantius,
meines edlen Gönners, die Mutter Conſtantins mei⸗
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