Teil eines Werkes 
1. Theil (1810)
Entstehung
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Paul brach von neuem ab; er breitete nach dem Berge Horeb ſeine Arme, lebendig Feuer ſtralte aus dem Auge: eine Flamme ſchwebte über ſeinem Haupte,

die runzelvolle Stirne glänzte in Götterjugend

ein neuer Elias, rief er aus:

Woher die ſtreifenden Stämme, die Zuflucht in des Einſiedlers Höle ſuchen? Wer ſind die Völker, den vier Weltgegenden entquollen? Siehſt du die ſcheuslichen Reuter, der Dämonen und der ſcythiſchen Zauberinnen unreine Früchte 1)2 Die Geißel Got⸗ tes führt ſie an 2). Flüchtiger als Leoparden ſind ihre Pferde, ſie thürmen Schaaren von Gefangnen, wie Sandhügel, auf! Was wollen dieſe Könige, in Thier⸗ häute eingehullt, das Haupt mit einem Barbarenhut bedeckt3)? Was jene mit grünbemalter Wange ³)? Warum würgen die nackten Männer die Gefangnen rings um die belagerte Stadt⁰)? Halt' ein das Ungeheuer hat des geſchlachteten Römers Blut geſchlurft s)! Alle kommen aus den Wüſten eines Schreckenslandes, alle ziehen nach dem neuen Babel hin. Biſt du gefallen, Städteköniginn? Liegt im Staub dein Capitol? Wie öde dein Gefilde, wie einſam ſtille um dich her! Doch, Wunder, das

1) Die Hunnen.

2) Attila.

3) Die Gothen.

4) Die Lombarden.

5) Die Franken und Vandalen. 6) Der Sarazene.