Teil eines Werkes 
1. Theil (1810)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

war ſüßen Rührungen gewichen. Doch rief er bald ihn zurück:„Demodokos Tochter, ſprach er, hier dei⸗ ne Pflegerinn, nicht fern iſt deines Vaters Wohnung. Gott erbarme deiner Seele ſich!“

Er harret nicht des Mädchens Antwort, und eilt mit Adlerſchnelle fort. Der Muſen Prieſterinn, in der Auguren Kunſt erfahren, zweifelt länger nicht, der Jäger ſei ein Himmliſcher geweſen; ſie wendet ſcheu das Haupt, ſie fürchtet den Olympier zu erbli⸗ cken und zu ſterben. Dann klimmte eilig ſie Ithomäs Berg empor, gieng an Arsinbes und Clepſydras Quel⸗ len vorüber, und pochte an Homäros Tempel. Der alte Oberprieſter war die ganze Nacht im Wald umhergeirrt, nach Leuktra hatte er, nach Phaerä, nach Limnä Skla⸗ ven ausgeſchickt. Nicht gnügte mehr des Achatiſchen Prokonſuls Ferne, die Vaterliebe zu beruhigen; De— modokos fürchtete nun Gewaltthat von Hierokles; war gleich der Böſewicht in Rom; er ſah für Kimodokä nur Leiden. Als herein ſie nun mit ihrer Pflegerinn tritt, da ſitzt der unglückliche Vater beim Heerd am Boden; das Haupt in ſein Gewand gehüllt, benetzt die Aſche er mit Thränen. Bei der Tochter ſchnellem Ein⸗ tritt tödet faſt den Greis die Freude. In ſeine Arme ſtürzt Kymodokä, nur abgebrochne Seufzer ſtöhnen; von ſolchen Lauten tönt der Luftbewohner Neſt, wenn den Kleinen die Mutter Speiſe bringt. Endlich hemm— te er der Thränen Lauf und ſprach:„ Welcher Gott, hat, meine Tochter, dich dem Vater wieder zugeführt? Wie konnt' ich dich allein zum Tempel ziehen laſſen?—

97

Unſte Feinde

ten, dr di

Aber geze Cäſars Füßen be mir

oder rall nen Vater ſei ſehn; auf der nrſuct/ dl t ihe geraubt.

der kinderlosz ſe, die die It die Gotter he Sohne keine

Kymode ſchönen Han

„Vater Walde ware

wars ein Got

Demod von ſeiner B

„ein Fremd du, Homa führſt zu un deinem Ahn ſer gegen i Was wird

maeride, he