Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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258 Neunundvierzigſtes Kapitel.

Doktor, mich intereſſirt dieſe Sache aufs höchſte. Bitte, fahren Sie fort, wenn Sie noch mehr zu berichten haben.

Vorderhand nicht mehr viel, gab der Armenarzt achſel⸗ zuckend zur Antwort.Das Concept iſt, wie geſagt, ver⸗ ſchwunden, und auch Herr Larioz meint, daß es aus der Schreibſtube entwendet worden ſei.

Aber wie? auf welche Art? von wem? Es muß noth⸗ wendig dabei Jemand die Hand im Spiele haben, den eine Clauſel meines Teſtaments intereſſiren kann.

Das iſt auch unſere Anſicht.

Und Sie haben keinen Verdacht?

Don Larioz wohl; er hat eines Abends unter ſeltſamen Umſtänden einen Mann in der Schreibſtube getroffen, der durch eben dieſe Umſtände Zeit und Gelegenheit hatte, nach einem Papiere, von deſſen Exiſtenz er vielleicht Kenntniß hatte, zu ſuchen.

Und wer iſt das? fragte Graf Helfenberg in großer Spannung.

Ein gewiſſer Graf Czrabowski! Ob er Euer Erlaucht bekannt iſt, weiß ich nicht.

Czrabowski! rief der Graf aus.Ob er mir bekannt iſt! ſetzte er mit einem bitteren Lächeln hinzu. Dann warf er ungeſtüm eine Mappe auf, die neben ihm lag, und reichte dem Doktor einen Brief, worin Czrabowski für eine reiche Unterſtützung dankte, die er vor einiger Zeit von Graf Hel⸗ fenberg empfangen.

Während der Armenarzt dieſes Papier durchlas, warf der Graf einen faſt triumphirenden Blick auf die fernen Berge und ſprach zu ſich ſelber: Nichts kann klarer ſein; dieſer Czrabowski iſt mir von Tondern empfohlen; Tondern iſt die

rechte dieſe

nomi

Papi Graf ſeine Conſ

Herr