Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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An den Leſer. 9

ten und der Linken, in politiſcher Hinſicht nämlich, der Medicin und der Philoſophie, Conſuln großer Souveraine und mächtiger Republiken. Wie oft ſchon traf ich auf meinem Lebenswege gediegene Perſönlichkeiten, Leute in Amt und Würden, die ſich nach kurzem Geſpräche durch gewiſſe geheimnißvolle Zeichen, wie bei der Freimaurerei, als ehemalige Bombardiere entpuppten! So erinnere ich mich ſpeciell eines Falles, wo mir eine anſehn⸗ liche und angeſehene Perſönlichkeit, der Ober-Ingenieur einer deutſchen Eiſenbahn, mit dem gewiſſen fuimus Proes entgegen⸗ trat und mich lachend daran erinnerte, daß ich ihn, der damals als ein blutjunger Menſch freiwillig eintrat, zum Waſchen der Caſernenfenſter commandirt habe. O, glückliche Vergangen⸗ heit dieſer erſten Dienſtjahre, wo wir nicht nur Stall und Pferde putzten, ſondern auch Stubenboden und Caſernenfenſter, um das praktiſch ſelbſt zu betreiben, wozu wir ſpäter in den Fall kamen, Andere zu commandiren!

Wenn auch nun, wie oben des Näheren aus einander ge⸗ ſetzt, mancher Batterie⸗Chef ſeine Bombardiere mit ſcheelem Auge betrachtete und mancher ſtrenge, dienſteifrige Unterofficier im Stillen ſeufzte, wenn ihm ein halbes Dutzend dieſer Officiers⸗ pflanzen zur Munitions⸗Anfertigung oder vielleicht auch zur Beaufſichtigung des Kugelfanges zugetheilt wurde, ſo gab es dagegen auch wieder andere Kreiſe der menſchlichen Geſellſchaſt, wo unſer Name einen beſſeren Klang hatte; ſo bei der Mutter unſerer Batterie, der Frau des älteſten Feuerwerkers, welche in der Caſerne einer beſcheidenen Reſtauration vorſtand und die uns bei kleinen Manövern und beſonders bei großen Schieß⸗ übungen mit Wurſt und Brod ſo wie mit Rum oder altem Fruchtbranntwein, namentlich aber mit einem längeren Credit