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Henkel hatte die Thür erreicht und ſtieß ſie vor ſich auf, als ein ſcharfer Knall, und gleich darauf weißer Pulverrauch den Raum füllte— ein wilder Schrei und eine blutende, todtenbleiche Geſtalt, der die blanke Waffe entfiel und klirrend die Stufen zurückrollte, taumelte die Treppe hinauf an Deck, zwiſchen die entſetzten Paſſagiere.
„You are my prisoner Sir!“ ſchrie der Conſtable, den Flüchtling einholend und an der Schulter faſſend.
„Ready for hell!“**) ſtöhnte dieſer, ließ die Arme ſinken, drehte ſich einmal im Kreiſe herum und brach, wo er ſtand, zuſammen.
„Den Paſſagier könnt Ihr von der Liſte ſtreichen, Clerk,“ ſagke der Steuermann ruhig zu dieſem, als er an Deck kam— „ſteht bei hier, Jungen, und hebt den Cadaver einmal in's Boot hinunter, und zwei von Euch waſchen die Flecken hier weg und die Treppe rein. Marſch mit Euch und ein Bischen ſchnell— iſt der Anker auf?“
„Alles klar, Sir!“
„Gut, in fünf Minuten müſſen wir unterwegs ſein— die Herren mögen die Geſchichte dann ſelber an Land ausmachen.“
Hopfgarten ſtand neben der Leiche und ſah tief aufſeufzend in die bleichen Züge, in die ſtieren zu ihm aufgedrehten Augen — aber er ſprach kein Wort; nur das Meſſer, das er noch offen
in der Hand trug, barg er wieder in der Scheide, und einen
kleinen weißen Handſchuh aus ſeiner Bruſt nehmend, bog er
*) Fertig für die Hölle!
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