Teil eines Werkes 
6. Bd. (1855)
Entstehung
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dem Willen derNachbarn geſchah, einen fatalen Eindruck gemacht. Dem Geſetz durften ſie aber nicht mit Gewalt ent⸗ gegentreten, und ſo oft ſie daſſelbe auch in ihre eigne Hand ſchon genommen, hüteten ſie ſich doch jedenfalls den Sheriff in ſeinem Amt zu hindern. So alſo auf einen der zahlreichen dort umherſtehenden, kurz abgehauenen Baumſtümpfe tretend, die Verſammlung beſſer überſehn zu können, zeigte er dieſer mit kurzen Worten an daß der Verkauf der Farm jetzt beginnen ſolle, die er, Zeit und Mühe zu erſparen, und nach dem be⸗ ſtimmt ausgeſprochenen Willen des jetzigen Eigenthümers, Mr. Kowley aus Little Rock, gleich mit dem dazu gehörenden Vieh, Pferden, Rindern und Schweinen in einem Gebot an den Meiſtbietenden losſchlagen würden, wonach es dann dem Käufer überlaſſen bleibe, wenn er es für gut finden ſollte, Pferde oder Vieh wieder beſonders zu verſteigern.

Ein Wort Mr. Sheriff! ſagte da plötzlich der alte Roſe⸗ more mit ſeiner tiefen, ruhigen Stimme, indem er ebenfalls den Kolben ſeiner Büchſe auf einen andern Stumpf ſtemmte und hinaufftieg;ich bin als Aelteſter hier unter uns, und von den Nachbarn beauftragt worden noch ein paar Worte an die Ver⸗ ſammlung zu richten.

Ich glaube nicht daß etwas derartiges nöthig ſein wird ſagte der Sheriff aber von allen Seiten rief esdoch, doch! ſprecht Sir was giebt's und der Sheriff, ſich die Unter⸗ lippe beißend, ſchwieg.

Ich bin gleich fertig ſagte der alte Mann freundlich, denen nur die es noch nicht wiſſen, wollte ich hier blos ein⸗